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Apfel Vielfalt

Der Apfel

Er fällt nicht weit vom Stamm und hält bei regelmäßigem Verzehr den Doktor fern: Der Apfel! Der Deutschen liebstes Obst. Warum, wieso und weshalb das so ist, haben wir uns einmal genauer angesehen.

Vielfältiger als gedacht

19 kg- diese Menge an Äpfeln isst jeder Deutsche im Jahr. Damit ist der Apfel mit Abstand das beliebteste Obst. Die Gründe dafür sind vielfältig. Aber fangen wir erstmal vorne an.

Äpfel sind eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Fruchtsorten auf der Welt. Äpfel stammen wahrscheinlich aus Zentralasien, genauer gesagt aus dem Gebiet des heutigen Kasachstan. Sie wurden seit Tausenden von Jahren kultiviert und haben sich über die ganze Welt verbreitet.

Äpfel haben in verschiedenen Kulturen symbolische Bedeutungen. In vielen Märchen und Mythen werden sie als Symbol für Versuchung, Wissen oder Liebe verwendet. Denk nur an die Geschichte von Adam und Eva im Garten Eden.

 

Der Apfel gehört zu den Kernobstgewächsen und umfasst, je nach Definition, ca. 45-55 Arten. Mal ehrlich: Wie viele davon kannst du aufzählen? Kleiner Tipp: Trotz des Namens zählt der Granatapfel nicht dazu.

Ganzjährig verfügbar dank anspruchsloser Lagerung

Bereits die alten Römer wussten die Vorzüge des Apfels zu schätzen. Erste Nachweise von kontrolliertem Anbau lassen sich bis auf das 6. Jahrhundert zurückdatieren. Aber was macht den Apfel denn seit nun schon über 1400 Jahren so beliebt?

Da wäre zum einen die hohe Verfügbarkeit. Während die Haupterntezeit der lokalen Apfelsorten von Juli bis November reicht, lassen sie sich für den Rest des Jahres einfach und unkompliziert einlagern. Hierfür reichen dunkle und kühle Räume mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. 

Aber natürlich ist so ein Apfel auch einfach gesund: Zu den Inhaltsstoffen zählt u.a. Kalium, welches den Stoffwechsel anregt und den Säure-Basen-Haushalt reguliert. Calcium ist bekanntlich gut für Zähne und Knochen, Phosphor für die Gehirntätigkeit. Kleine Mengen an Eisen fördern die Blutbildung sowie den Sauerstofftransport. Der Verzehr von enthaltenen Ballaststoffen sorgt für eine gesunde Verdauung, weshalb das Kompott oder Mus als Hausmittelchen bei Durchfall gilt. Und da ist (natürlich) das zahlreich vorhandene Vitamin C. Nur zwei Äpfel können schon die Hälfte des Tagesbedarfs abdecken. Puh, ein wahrer Cocktail an gesunden Stoffen.  

Aber wir sind noch gar nicht fertig: Äpfel beugen Entzündungen vor und können Zahnfleischproblemen entgegenwirken. 

Nährstoff-Booster mit optischen Mängeln

Um all diese Nährstoffe bestmöglich zuzuführen, isst man einen Apfel am besten mit der Schale. Ein Großteil der Vitamine, Polyphenole und Pektine sitzen nämlich direkt darunter.

Bei all den Vorteilen: Auch ein Apfel muss doch etwas zu verbergen haben, oder? 

Ja, da wäre eine Kleinigkeit: Äpfel produzieren ein Reifegas mit Namen Ethylen. Dieses kann dazu führen, dass andere Früchte, die in der Nähe von Äpfeln gelagert werden, in ihrem Reifeprozess beschleunigt werden. 

Und wenn man unbedingt noch weitere Nachteile finden möchte: Ein angeschnittener Apfel reagiert mit Sauerstoff, weshalb es zu braunen Verfärbungen kommt. Auswirkungen auf Geschmack und Nährstoffe hat dies nicht, es sieht nur nicht soooo schön aus. Aber gut, bei all den Vorteilen lässt sich darüber sicherlich hinwegsehen- im wahrsten Sinne des Wortes.

Warum Schalenfehler beim Obst durchaus Vorteile haben, erfährst du hier in diesem Artikel: Schalenfehler wie Rost und Schorf beim Obst und Gemüse

Apfel mal anders

Äpfel werden auf vielfältige Weise genossen. Sie können roh gegessen, zu Saft gepresst, zu Kompott, Apfelmus, Marmelade oder Backwaren verarbeitet werden. Sie sind auch eine beliebte Zutat in Salaten. Wie wäre es mal mit einer pikanten Variante?

 

Apfel-Chutney

Zutaten 

Zubereitung

In einem Topf das Öl erhitzen und die Senfkörner, Kreuzkümmelsamen und Koriandersamen anrösten, bis sie duften und leicht knistern.

Die gehackte Zwiebel hinzufügen und einige Minuten anschwitzen, bis sie weich und transparent ist.

Den gehackten Knoblauch und Ingwer hinzufügen und für etwa 1 Minute unter Rühren anbraten, bis sie duften.

Die gewürfelten Äpfel, die gehackte Chili, Kurkuma, Paprikapulver, Cayennepfeffer (falls verwendet) und Salz hinzufügen. Gut umrühren, um die Gewürze gleichmäßig zu verteilen.

Den braunen Zucker und Apfelessig in den Topf geben und alles gut vermengen.

Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und das Chutney köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, um ein Anbrennen zu verhindern.

Das Chutney etwa 20-25 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind und die Mischung eingedickt ist. Gegebenenfalls Wasser hinzufügen, um ein Anhaften zu verhindern.

Das Chutney vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Während des Abkühlens wird das Chutney noch etwas dicker.

Das abgekühlte Apfel-Chutney in saubere Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Es kann einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Das pikant-scharfe Apfel-Chutney als Beilage zu gegrilltem Fleisch, Sandwiches, Käse oder als Begleitung zu indischen Curry-Gerichten servieren.

Dieses Apfel-Chutney ist ein würziger Genuss, der eine aufregende Mischung aus süß, pikant und scharf bietet. Je nach Vorlieben kannst du die Schärfe anpassen und das Chutney vielseitig in deiner Küche einsetzen.

 

 

 

 

Apfel Chutney

Für Apfel-Fans haben wir auch die passenden Produkte bei uns im Sortiment:

Dennis

Ich bin beim Bioboten im Kunden-Service und eure "Erste Hilfe" am Telefon. Im Newsletter stelle ich euch ein Lebensmittel immer etwas genauer vor. 

Für Anregungen oder Ergänzungen schreib mir gerne eine Mail an annchristin@biobote-emsland.de.

 

Liebe Grüße

Anni